Rentenvorsorge-Rechner
Wie groß ist deine Rentenlücke? Ermittle, wie viel du monatlich sparen musst, um deinen gewünschten Lebensstandard im Ruhestand zu sichern.
ℹ️ Modellrechnung mit gleichbleibender Rendite. Ohne Inflation, Steuern und Schwankungen der Kapitalmärkte.
Rentenvorsorge – Deine Rentenlücke schließen
Die gesetzliche Rente deckt im Schnitt nur etwa 48 % des letzten Nettogehalts (Rentenniveau). Ohne private Vorsorge droht vielen eine Rentenlücke von mehreren hundert Euro pro Monat. Dieser Rechner berechnet deine persönliche Versorgungslücke und zeigt, wie viel du bis zur Rente sparen musst.
Warum dieser Rechner? Die meisten unterschätzen die Rentenlücke massiv. Wer 3.000 € netto gewohnt ist und mit 1.500 € Rente plant, hat schon verloren – denn die Abzüge von der Bruttorente sind noch nicht berücksichtigt.
So funktioniert der Rentenvorsorge-Rechner
Der Rechner vergleicht dein gewünschtes Rentenniveau mit der voraussichtlichen gesetzlichen Rente (inkl. KV/PV-Abzüge). Die Lücke multipliziert mit der voraussichtlichen Rentendauer ergibt den notwendigen Kapitalstock. Daraus errechnet er die monatliche Sparrate, die du bei konservativer Rendite bis zur Rente ansparen musst.
Rechenbeispiele aus der Praxis
Beispiel 1: Klassische Rentenlücke
Du verdienst 3.500 € brutto (ca. 2.400 € netto), 40 Jahre alt, willst mit 67 in Rente. Voraussichtliche gesetzliche Nettorente: 1.450 €. Wunsch: 2.000 € netto. Lücke: 550 €/Monat. Bei 25 Jahren Rentenbezug, 3 % realer Rendite: Du brauchst rund 170.000 € Zusatzkapital und musst dafür ab heute 320 €/Monat sparen.
Beispiel 2: Später Start
Gleiche Parameter, aber du startest erst mit 50: Gleiche Lücke, aber nur 17 statt 27 Jahre Ansparzeit. Du musst jetzt 670 €/Monat sparen – mehr als doppelt so viel. Das zeigt brutal, warum früher Start entscheidend ist.
Beispiel 3: Höhere Ansprüche
Du verdienst 5.000 € brutto (ca. 3.100 € netto), willst 2.500 € netto im Alter, gesetzliche Rente etwa 1.800 € netto. Lücke 700 €. Bei 25 Jahren: 215.000 € Kapitalstock nötig, monatliche Sparrate ab 40: ca. 400 €.
4 Tipps für die Rentenvorsorge
- Drei-Säulen-Modell nutzen: Gesetzliche Rente + betriebliche Altersvorsorge + private Vorsorge (ETF-Sparplan). Diversifiziere über alle drei Säulen.
- Betriebliche Altersvorsorge prüfen: Dein Arbeitgeber muss seit 2019 15 % dazugeben. Das ist geschenkte Rendite. Lohnt sich bei gutem Vertrag.
- Flexibel bleiben: Starre Rentenversicherungen sind oft teuer und unflexibel. Ein ETF-Sparplan plus Auszahlplan ist für viele die bessere Alternative.
- Inflationsschutz einplanen: Deine Lücke wächst mit der Inflation. Rechne konservativ und plane mit 3 % jährlicher Preissteigerung.
Häufige Fragen
Was ist die Rentenlücke?
Die Rentenlücke ist der Unterschied zwischen deiner gewünschten Nettorente und dem, was du voraussichtlich aus der gesetzlichen Rente bekommst. Bei den meisten liegt diese Lücke bei mehreren hundert Euro im Monat.
Wie viel sollte ich für die Rente sparen?
Als Faustregel: 10–15 % deines Nettoeinkommens sollten in die Altersvorsorge fließen – das schließt gesetzliche Rentenversicherung betriebliche Altersvorsorge und private Vorsorge ein. Der Rechner zeigt dir deine konkrete Sparlücke.
Welche Altersvorsorge-Produkte sind sinnvoll?
Eine Mischung ist ideal: ETFs/Riester/Rürup für die Basis, betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss und eine private fondsgebundene Rentenversicherung für Flexibilität. Wichtig: Kosten vergleichen – hohe Gebühren fressen die Rendite auf.
Sollte ich die Inflation bei der Vorsorge einplanen?
Ja unbedingt. Wenn du heute 2.800 € netto brauchst, benötigst du in 30 Jahren bei 2,5 % Inflation etwa 5.800 € für dieselbe Kaufkraft. Plane deine Vorsorge lieber großzügig und lege konservativ an.