E-Auto Ladekosten-Rechner
Zuhause an der Wallbox oder unterwegs laden: Berechne deine jährlichen Ladekosten, die Kosten pro 100 km und pro Monat.
ℹ️ Ohne Ladeverluste (real ca. 10–15 % Aufschlag) und ohne Grundgebühren von Ladekarten.
Was kostet das Laden eines E-Autos?
Die Ladekosten hängen an drei Stellschrauben: deinem Verbrauch (kWh/100 km), deiner Fahrleistung und vor allem am Verhältnis von Heim- zu Ladesäulen-Strom. Zuhause lädst du oft für rund 30 ct/kWh, an Schnellladern unterwegs schnell für 55–79 ct/kWh – der Unterschied macht über das Jahr hunderte Euro aus.
Der Rechner teilt deinen Jahres-Strombedarf entsprechend auf und ermittelt daraus die Gesamtkosten, die Kosten pro 100 km und pro Monat.
So senkst du die Ladekosten
- Möglichst zuhause laden – idealerweise mit eigenem PV-Strom für unter 15 ct/kWh.
- Wärme im Winter einplanen: Der Verbrauch steigt bei Kälte um 20–30 %.
- Ladetarife vergleichen: Die richtige Ladekarte spart an öffentlichen Säulen viel.
- Wallbox statt Schuko: schneller, effizienter und sicherer als die Haushaltssteckdose.
Wallbox oder normale Steckdose?
An der Haushaltssteckdose (Schuko) lädt ein E-Auto mit maximal ca. 2,3 kW – über Nacht reicht das für Wenigfahrer, belastet die Steckdose aber dauerhaft stark. Eine Wallbox mit 11 kW lädt rund fünfmal schneller, effizienter (weniger Ladeverluste) und sicherer. Für regelmäßiges Laden zuhause ist sie klar die bessere Wahl; die Installation muss ein Elektrofachbetrieb übernehmen und ab 12 kW beim Netzbetreiber angemeldet werden.
Häufige Fragen
Wie viel kostet Laden pro 100 km?
Bei 18 kWh/100 km und 33 ct/kWh zuhause sind das rund 6 €. An teuren Schnellladern (60–79 ct) können es 11–14 € werden – deshalb lohnt Heimladen.
Was kostet eine Wallbox?
Die Wallbox selbst kostet meist 400–800 €, dazu kommt die Installation durch einen Elektriker (oft 500–1.500 €, je nach Aufwand). Regionale Förderungen gibt es zeitweise.
Lohnt sich Laden mit eigener PV-Anlage?
Ja, deutlich. Eigener Solarstrom kostet dich effektiv 8–12 ct/kWh statt 33 ct aus dem Netz. Ein Überschuss-Laden-Modus lädt gezielt, wenn die Sonne scheint.
Sind Ladeverluste berücksichtigt?
Nein, der Rechner nutzt den reinen Fahrzeugverbrauch. In der Praxis solltest du 10–15 % Ladeverluste aufschlagen – die tatsächlichen Kosten liegen also etwas höher.