Finanzen

Renten-Rechner

Berechne deine voraussichtliche gesetzliche Rente aus deinem Bruttojahreseinkommen und den Beitragsjahren.

50.000
12.000 € 150.000 €
40Jahre
5 Jahre 50 Jahre
39,32
25,00 € 50,00 €
Monatsrente (brutto)
1.734
Jahresrente (brutto)
20.805
Entgeltpunkte pro Jahr
1,10

ℹ️ Vereinfachte Modellrechnung ohne Abschläge, Kindererziehungszeiten und Rentenanpassungen. Referenzeinkommen 2026: ca. 45.358 €.

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Rentenrechner – Was bleibt vom Brutto?

Die gesetzliche Rente ist für die meisten Deutschen die wichtigste Altersvorsorge – aber was netto hinkommt, wissen die wenigsten. Von der Bruttorente gehen noch Kranken- und Pflegeversicherung ab, zudem ist ein Teil der Rente steuerpflichtig. Dieser Rechner zeigt dir deine voraussichtliche Nettorente.

Warum dieser Rechner? Die Renteninformation, die du jährlich bekommst, zeigt nur die Bruttorente. Der Rechner zieht alle Abzüge ab und zeigt den Betrag, der wirklich auf deinem Konto landet.

So funktioniert der Rentenrechner

Der Rechner zieht von der Bruttorente die Beiträge zur Krankenversicherung der Rentner (KVdR, ca. 7,3 % + Zusatzbeitrag) und zur Pflegeversicherung (3,4 %, Kinderlose 4,0 %) ab. Dann wird der steuerpflichtige Anteil ermittelt (für Renteneintritt 2026: 85 % der Rente steuerpflichtig). Vom Restbetrag wird die Einkommensteuer berechnet. Ergebnis: deine monatliche Nettorente.

Rechenbeispiele aus der Praxis

Beispiel 1: Durchschnittsrentner 2026

1.600 € Bruttorente, Renteneintritt 2026 (85 % steuerpflichtig), Krankenversicherung 8,5 % (inkl. Zusatzbeitrag), Pflegeversicherung 3,4 %, keine Kirchensteuer. Netto nach Abzügen und Steuern: etwa 1.290 €. Von den 1.600 € brutto bleiben rund 310 € beim Staat und den Kassen.

Beispiel 2: Höhere Rente

2.500 € Bruttorente, gleiche Parameter: Abzüge KV+PV etwa 300 €, plus Steuer auf 85 % von 2.500 € = 2.125 €. Bei einem persönlichen Steuersatz von rund 18 % sind das etwa 382 € Steuer monatlich. Netto: ca. 1.818 €.

Beispiel 3: Frührentner mit Abschlägen

2.000 € Bruttorente (nach 63 mit 10,8 % Abschlag), Eintritt 2026 (85 % steuerpflichtig). Netto nach KV/PV und Steuer: nur rund 1.420 €. Die Abschläge plus Steuern fressen fast ein Drittel der eigentlichen Rente.

4 Tipps für deine Rente

  1. Renteninformation genau lesen: Die jährliche Renteninformation zeigt dir Hochrechnungen mit 0 %, 1 % und 2 % Rentensteigerung. Orientiere dich an der mittleren Variante.
  2. Steuerpflicht beachten: Wer 2026 in Rente geht, muss 85 % versteuern. Bis 2040 steigt der steuerpflichtige Anteil auf 100 %. Plane das ein.
  3. Krankenversicherung rechtzeitig klären: In der KVdR bist du nur, wenn du in der zweiten Hälfte deines Erwerbslebens zu 90 % gesetzlich versichert warst. Sonst drohen hohe private KV-Beiträge.
  4. Zusätzlich vorsorgen: Die gesetzliche Rente allein reicht meist nicht. ETF-Sparplan, Riester oder betriebliche Altersvorsorge sind die klassischen Ergänzungen.

Aktuell 2026: Rentensteigerung 2026 voraussichtlich 2,3 % (West) und 2,9 % (Ost). Renteneintrittsalter steigt auf 66 Jahre und 8 Monate.

Häufige Fragen

Was sind Entgeltpunkte?

Ein Entgeltpunkt entspricht einem Jahr, in dem du genau das Durchschnittseinkommen aller Rentenversicherten verdient hast. Wer mehr verdient, sammelt mehr Punkte (gedeckelt bei Beitragsbemessungsgrenze), wer weniger verdient, entsprechend weniger.

Wie hoch ist der aktuelle Rentenwert?

Ab Juli 2025 beträgt der Rentenwert 39,32 € (West) pro Entgeltpunkt und Monat. Ein Entgeltpunkt bringt also 39,32 € monatliche Bruttorente. Der Wert wird jährlich zum 1. Juli an die Lohnentwicklung angepasst.

Reicht die gesetzliche Rente zum Leben?

Meist nicht allein. Die Rentenlücke – der Unterschied zwischen letztem Nettogehalt und gesetzlicher Rente – beträgt oft 30–50 %. Private Vorsorge (betriebliche Altersvorsorge, ETFs, Riester) ist deshalb wichtig.

Welche Abzüge gibt es von der Bruttorente?

Von der Bruttorente gehen Beiträge zur Krankenversicherung der Rentner (ca. 8–9 %) und zur Pflegeversicherung ab. Außerdem kann Einkommensteuer fällig werden – der steuerpflichtige Anteil steigt bis 2040 schrittweise auf 100 %.

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