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Pflastersteine-Rechner

Wie viele Pflastersteine brauchst du – und wie viel Splitt und Schotter für den Unterbau? Gib Länge und Breite ein und plane materialgenau.

5,0m
1,0 m 40,0 m
4,0m
1,0 m 25,0 m
44Stk
20 Stk 100 Stk
5%
0 % 15 %
Pflastersteine
924Stk
Fläche
20,0
Splitt (5 cm)
1,00
Schotter (15 cm)
3,00

ℹ️ Steine pro m² je nach Format (z. B. Betonstein 10×20 cm ≈ 50 Stk/m²). Unterbau-Dicken sind typische Richtwerte für begeh- und leicht befahrbare Flächen.

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Wie der Pflaster-Rechner rechnet

Der Rechner arbeitet in drei Schritten. Zuerst ergibt sich die Fläche aus Länge mal Breite. Daraus folgt der Steinbedarf: Fläche mal Steine pro Quadratmeter, aufgeschlagen um den Verschnitt und immer auf den nächsten ganzen Stein aufgerundet. Für den Unterbau rechnet er mit festen Schichtdicken – 5 cm Splittbett und 15 cm Schottertragschicht – und gibt beides in Kubikmetern aus, weil sich Volumen unabhängig vom Material zuverlässig berechnen lässt.

Ein Beispiel, Schritt für Schritt

Mit den Startwerten des Rechners: eine Fläche von 5,0 mal 4,0 Metern, 44 Steine pro Quadratmeter, 5 Prozent Verschnitt.

  • Fläche: 5,0 m × 4,0 m = 20,0 m²
  • Steine: 20,0 × 44 = 880 Stück, plus 5 Prozent Verschnitt = 924 Stück
  • Splitt: 20,0 m² × 0,05 m = 1,00 m³
  • Schotter: 20,0 m² × 0,15 m = 3,00 m³

Die Rechnung ist bewusst schlicht gehalten, damit du jeden Schritt nachvollziehen und im Baumarkt gegenprüfen kannst.

Steine pro Quadratmeter richtig einstellen

Dieser eine Wert verschiebt das Ergebnis am stärksten, und er hängt allein am Format deines Steins. Du bekommst ihn, indem du 1 durch die Fläche eines Steins in Quadratmetern teilst. Gängige Formate:

  • Betonstein 10 × 20 cm: 50 Stück pro m²
  • Betonstein 15 × 15 cm: rund 44 Stück pro m² (Voreinstellung)
  • Betonstein 20 × 20 cm: 25 Stück pro m²
  • Großformat 30 × 20 cm: rund 17 Stück pro m²
  • Platten 40 × 40 cm: rund 6 Stück pro m²
  • Kleinpflaster 8 × 8 cm: rund 156 Stück pro m²

Steht die Angabe auf der Palette, nimm die. Hersteller rechnen die Fugenbreite bereits ein, deine eigene Rechnung tut das nicht.

Wie viel Verschnitt ist realistisch

Der Verschnitt hängt am Verlegemuster, nicht an der Größe der Fläche. Im geraden Reihen- oder Läuferverband reichen 3 bis 5 Prozent. Sobald diagonal verlegt wird, entsteht an jeder Kante ein Schnitt: dort sind 10 bis 15 Prozent angemessen. Bei Bögen, Kreisen oder eingelegten Mustern liegt der Bedarf noch höher. Runde und schräge Ränder erzeugen deutlich mehr Abfall als eine rechteckige Fläche gleicher Größe.

Ein zweiter Grund für Reserve: Nachbestellungen kommen häufig aus einer anderen Produktionscharge und weichen im Farbton sichtbar ab. Ein Paket zu viel ist billiger als eine Fläche mit zwei Farbtönen.

Vom Kubikmeter zur Bestellung

Baustoffhändler verkaufen Schotter und Splitt meist nach Gewicht, der Rechner gibt Volumen aus. Für die Umrechnung gelten als Näherung rund 1,5 Tonnen je Kubikmeter Splitt und etwa 1,8 Tonnen je Kubikmeter Schotter. Aus dem Beispiel oben werden damit ungefähr 1,5 Tonnen Splitt und 5,4 Tonnen Schotter. Die genaue Schüttdichte steht im Datenblatt des Händlers und schwankt je nach Gestein und Körnung.

Was der Rechner nicht abbildet

Die hinterlegten 15 cm Schotter sind ein Richtwert für Flächen, die begangen und höchstens leicht befahren werden – Terrassen, Wege, Sitzplätze. Für eine Einfahrt, auf der regelmäßig ein Auto steht, sind eher 25 bis 30 cm üblich, bei schwerer Belastung mehr. Wenn das auf dich zutrifft, rechne den Schotterwert entsprechend hoch: bei 30 statt 15 cm schlicht mal zwei.

Ebenfalls nicht enthalten sind Randeinfassungen samt Betonstützkeil, Fugenmaterial, ein Unkrautvlies und der Abtransport des ausgehobenen Bodens. Gerade der Aushub wird regelmäßig unterschätzt: Bei 20 cm Aufbauhöhe fallen auf 20 Quadratmetern rund 4 Kubikmeter Erde an, die irgendwo hin müssen. Auch der Untergrund selbst bleibt außen vor – auf gewachsenem, tragfähigem Boden gelten andere Aufbauten als auf aufgefülltem oder lehmigem Grund.

Typische Fehler

  1. Gefälle vergessen. Zwei bis drei Prozent vom Haus weg, sonst steht das Wasser an der Fassade. Das sind zwei bis drei Zentimeter je Meter und muss vor dem ersten Stein feststehen.
  2. Zu wenig verdichtet. Die Tragschicht wird in Lagen von höchstens 15 cm eingebaut und jede Lage einzeln abgerüttelt. Wer alles auf einmal aufbringt, bekommt Setzungen, die sich später nur durch Neuverlegen beheben lassen.
  3. Splittbett zu dick. Fünf Zentimeter genügen. Ein dickeres Bett gleicht Unebenheiten scheinbar aus, sackt aber ungleichmäßig nach.
  4. Randsteine zuletzt geplant. Ohne feste Einfassung wandert das Pflaster an den Kanten auseinander. Der Bedarf ergibt sich aus dem Umfang der Fläche, im Beispiel oben 18 laufende Meter.

Ein Hinweis am Rande: Versickerungsfähiges Pflaster wird in vielen Gemeinden bei der Niederschlagswassergebühr günstiger bewertet als eine versiegelte Fläche. Ob und in welcher Höhe, regelt jede Kommune selbst – ein Anruf beim zuständigen Amt lohnt sich vor der Materialentscheidung.

Häufige Fragen

Wie viele Pflastersteine brauche ich pro m²?

Das hängt vom Format ab: Ein gängiger Betonstein (10×20 cm) ergibt rund 50 Stück/m². Stelle im Rechner den Wert deines Steins ein – er steht meist auf der Verpackung oder beim Händler.

Wie dick muss der Unterbau sein?

Für Gehwege und Terrassen genügen meist 15–20 cm Schotter plus 3–5 cm Splitt. Für Einfahrten mit Autolast solltest du 25–30 cm Schotter einplanen.

Wie viel Verschnitt sollte ich einrechnen?

Üblich sind 5 %, bei vielen Schnitten (Rundungen, Diagonalverlegung) eher 10 %. Lieber etwas mehr bestellen – Nachbestellungen haben oft leichte Farbabweichungen.

Wie rechne ich Splitt und Schotter in Tonnen um?

Grobe Faustregel: 1 m³ Schotter wiegt etwa 1,8 t, 1 m³ Splitt rund 1,5 t. Multipliziere die Kubikmeter aus dem Rechner entsprechend, wenn dein Händler nach Gewicht verkauft.

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